Eine niedliche Geschichte Weihnachten 2025

Vorab: in diesem Jahr haben wir lange darüber diskutiert, ob wir (also meine Liebste und ich) uns gegenseitig einen Adventskalender schenken. Dagegen sprachen die hohen Preise, immer dasselbe, keine Ideen usw. Dafür sprach die „Tradition“, weil wir es doch immer gemacht haben.

Das Schicksal entschied dieses Jahr für uns, denn es ereignete sich folgendes:

als wir ein paar Wochen vor dem ersten Dezember bei Tochter, Schwiegersohn und Enkeln zu Gast waren, kam das Gespräch auf, ob auch in diesem Jahr ein Wichtel bei der Enkelin (inzwischen stolze 5 Jahre alt) wie in den Vorjahren „einziehen“ würde und seine Streiche spielt.

„Nätürlich…“ sagte diese selbstbewusst. „Ich habe ihn eingeladen und er wird auch zu mir kommen…“

„Ha, das glaube ich nicht, denn in diesem Jahr kommt er zu mir…“ neckte ich sie.

Das ging dann noch einige Male hin- und her und letztlich wurde ich ermahnt, das Kind nicht weiter zu ärgern.

Meiner Enkelin schien das aber nicht mehr aus dem Kopf zu gehen und sie hatte ein schlechtes Gewissen, dass zum Opa nun kein Wichtel kommen sollte. Also heckte sie mit ihrer Mama einen Plan aus, indem sie „Zauberpulver“ verstreuen wollte und dem Wichtel damit ermöglichte, beim Opa einzuziehen.

Die Mama- also meine Tochter-, bastelte dann flugs (weil basteltechnisch und gestalterisch extrem begabt) eine „Wichteltür“ oder besser ein „Wichtelhaus“ (siehe Bild) damit der Wichtel auch beim Opa einziehen konnte.

Jetzt musste die Enkelin nur noch gemeinsam mit Opa das „Zauberpulver“ verstreuen und dem Wichtel stand (hoffentlich) nichts mehr im Wege. Was sie dann beim nächsten Besuch und gerade noch rechtzeitig mit viel Empathie auch tat.

„Eigentlich kommen Wichtel ja nicht mehr zu Erwachsenen…“ klärte sie mich auf. „…aber der Oberwichtel ‚Tomte‘ (er hatte ihr einen Brief geschrieben) macht da mal eine Ausnahme, weil du ja sonst traurig bist. Und der ist auch schon 780 Jahre alt…“ 

Einfach schön anzusehen, wie sie da vor mir stand und ganz selbstverständlich erklärte, was ich als Erwachsener nicht mehr zu wissen schien.

Und da kommt jetzt die Geschichte mit dem Adventskalender ins Spiel. Denn meine Liebste überraschte mich -oder soll ich sagen „Tomte“ mit einem Kalender der besonderen Art:

In dieser liebevoll gestalteten Kiste (man beachte die angebrachte Lichterkette) gibt es nun jeden Tag bis zum Fest eine Überraschung, mit der ich- ähm- Tomte’s Haus gestalten kann.

Eine sehr lustige und mal ganz andere Idee. Vorab mal zwei Eindrücke zur Entwicklung des Wichtelhauses:

Es sind schon ein paar Veränderungen erkennbar, oder? Da wird sich noch einiges tun…

Vielleicht fragt sich der eine oder andere nun, wie ein erwachsener Mann dazu kommt, sich ein Wichtelhaus zu gestalten. Aber ganz ehrlich, es macht einfach Spaß und ist wunderschön, das Leuchten in den Augen meiner Enkelin zu sehen, wenn wir uns über unsere Wichtel austauschen. Natürlich macht meiner keine Streiche- das wäre vielleicht des Guten zu viel.

Ach ja, noch kurz bemerkt: meine Liebste hat sich einen Rubbellos- Kalender gewünscht. Aber einfach einen Pappkalender im Laden zu kaufen, war mir dann doch zu einfallslos und so habe ich ihr einen mit kleinen, niedlichen Stoffbeuteln und einer kleinen täglichen Zugabe selbst gemacht. Aber das ist eine andere Geschichte…

 

 

Eingangstür und Adventskranz 2024

Sehr schöne, selbst gemachte Deko meiner Frau:

Besucher werden an unserer Eingangstür so begrüßt 

 

und unser Adventskranz sieht in diesem Jahr so aus

Alle Jahre wieder- einfach schön und mit viel Liebe gemacht.

Mal etwas anderes…

In diesem Jahr hat sich meine liebe Frau für mich etwas besonderes einfallen lassen. Ich bekomme nämlich diesmal KEINEN selbstgebastelten Adventskalender (na ja… in gewissem Sinne schon…?) sondern einen eigenen Briefkasten. Natürlich muss ich nicht jeden Tag einen Brief einwerfen, sondern darf jeden Tag nach Post VON Santa schauen. Hat der Schlingel im Stress der Vorweihnachtszeit den Briefkasten falsch beschriftet- oder sein Wichtel hat es falsch übersetzt… egal!

In diesem Sinne ist die Idee vom „selbstgemachten Adventskalender“ dann doch in gewisser Weise wieder richtig, schließlich wird er ja täglich neu befüllt 😉 

Und so war die erste Post auch schon da:

Wieder eine nette Idee über die ich mich sehr gefreut habe!

Adventskalender 2024 für meine Liebste

Alle Jahre wieder- so auch in diesem Jahr, wollte ich meine liebe Frau mit einem selbstgebastelten Adventskalender überraschen.

Auf der Homepage einer Drogeriekette fand ich eine Anleitung, die mir sehr gut gefiel, weil es einfach mal etwas aussergewöhnlich war. 

Hier die ersten Fotos der Vorbereitung:

Zur Erklärung: auf eine runde Pappscheibe (siehe linkes Foto) wurden 24 Pappbecher (0,2 l) reihum aufgeklebt, die dann entsprechend befüllt werden sollten. Das mittlere Foto zeigt die Zuschnitte der „Deckel“ mit denen die Becher verschlossen werden. Im rechten Foto erkennt man schon die ersten- ursprünglich weißen- Becher, die ich NICHT wie in der Bastelanleitung angemalt, sondern mit Geschenkpapier beklebt und mit Stickern dekoriert habe.

Die sehr aufwendigen und nervtötenden Arbeitsschritte, die mich drei komplette Wochenenden gekostet haben, erspare ich euch an dieser Stelle und zeige gleich das fertige Ergebnis:

Die Integration einer Lichterkette (die auch aussen herum für eine „indirekte“ Beleuchtung sorgt) war allerdings meine Idee.

Fazit: meine Liebste hat sich sehr gefreut und das Ergebnis zählt.

Von daher hat es sich allemal gelohnt.

Adventskalender – die „finale Version“

Da hat meine liebe Frau doch noch einmal „Hand angelegt“ und den Adventskalender für mich fertig gestellt.

So sieht er nun aus:

Neben der Lichterkette (ich mag bunte Lichter zu Weihnachten) wurden auch die Zahlen zugefügt (das sind die Sterne, leider wegen der Lichtverhältnisse nicht so gut erkennbar).

Morgen ist es soweit: das erste „Türchen“ wird geöffnet.

„Revanche“: der Adventskalender für meine Liebste

Tja, leider war sie schneller… aber den Adventskalender für meine Liebste hatte ich schon fest eingeplant.

Dummerweise hat es nicht so funktioniert wie ich es gerne gehabt hätte, nämlich an einem „Ast“ befestigt und mit einer Lichterkette verziert…

Aber ich glaube, so geht es auch:

Denn schließlich zählt für uns in erster Linie, das es für den jeweils anderen mit viel Freude und Liebe gemacht wurde.

Und das ist es- ganz sicher!

Alle Jahre wieder: der Adventskalender

Und auch in diesem Jahr war ich wohl artig 🙄 denn meine Lieblingsfrau hat mir einen ganz tollen Adventskalender gebastelt:

Im linken Bild ist er bei Helligkeit dargestellt, im rechten wenn es dunkel ist. Lediglich die Zahlen von „1- 24“ fehlen noch…

Ich bin begeistert und sage nur „danke mein Schatz für die Mühe und die schöne Idee“!

Mein Adventskalender

Auch in diesem Jahr habe ich von meinem Schatz einen selbstgemachten Adventskalender bekommen 😀

So sah die Überraschung aus, als ich gestern nach Hause kam

Zugegeben, ich war da weniger kreativ und bei mir hätte das auch auf keinen Fall so gut ausgesehen. Aber da ich weiß, was mein Schatz mag hoffe ich, hiermit eine Freude gemacht zu haben. Zumindest im letzten Jahr kam ein ähnlicher dieses Herstellers gut an…